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Wussten Sie schon…

  • jule2709
  • 16. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Wie wirkt das Medikament Memantine bei Demenz?



Memantine wird vor allem bei einer mittelgradigen bis schweren Alzheimer- Demenz eingesetzt. Das Medikament beeinflusst die Signalweiterleitung zwischen Nervenzellen im Gehirn. Nervenzellen sind vereinfacht gesagt dafür zuständig, Informationen und Reize im Gehirn weiterzugeben und zu verarbeiten.

Bei einer Demenz funktioniert diese Verarbeitung mehr und mehr ungeordnet. Die Planungszentrale da oben, sprich das Gehirn, kann wichtige Informationen oft nicht mehr so gut von Unwichtigen unterscheiden.

Memantine wirkt dabei wie eine Art Schutzfilter:

Es blockiert teilweise bestimmte „Andockstellen“ (NMDA-Rezeptoren) im Gehirn, damit nicht zu viele Reize gleichzeitig auf die Nervenzellen einströmen. Die Nervenzellen können weiterhin arbeiten, werden aber etwas vor dieser Überreizung geschützt.

Vereinfacht gesagt: Das Gehirn steht bei Erkrankten dadurch häufig unter einer Art "Dauerrauschen". Wichtige Signale gehen zwischen zu vielen Hintergrundreizen manchmal verloren. Memantine soll helfen, dieses Grundrauschen etwas zu regulieren, damit Reize und Informationen wieder geordneter verarbeitet werden können.

Das Medikament kann eine Demenz nicht heilen. Studien zeigen, dass manche Fähigkeiten dadurch zeitweise stabiler bleiben können.


Doch was bedeutet eigentlich "zu viele Reize" im Alltag? Welche Situationen können Menschen mit Demenz schnell überfordern?

Darum geht es in einem der nächsten Impulse...

 
 
 

1 Kommentar


wilfried.mannagottera
26. Mai

Sehr schöne und verständliche Internetseite.👍

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